Leader 2007 bis 2013

Was ist Leader?
Seit 1991 fördert die Europäische Union (EU) mit Leader Projekte, Investitionen und Aktionen, die zu einer nachhaltigen Stärkung ländlicher Räume beitragen. Voraussetzung ist, dass diese Projekte in einer anerkannten Leaderregion umgesetzt werden. Die Abkürzung Leader steht dabei für die aus dem Französischen übersetzte Bedeutung "Verbindung zwischen Aktionen zur Entwicklung der ländlichen Wirtschaft". Für den Zeitraum 2007 bis 2013 wurden in Deutschland 242 Leaderregionen bestätigt, 23 davon in Sachsen-Anhalt.
 
Was sind Leader-Regionen?
Leader-Regionen sind gut abgrenzbare, zusammenhängende ländliche Gebiete, die mindestens 5.000, maximal 150.000 Einwohner haben. Innerhalb dieser Gebiete werden im Rahmen von Leader neue Entwicklungskonzepte, die auf lokaler Ebene Themen, Akteure und Ressourcen verbinden, umgesetzt. Den Schwerpunkt der Entwicklung bilden die Lokalen Aktionsgruppen (LAG) aus Vertretern des öffentlichen und privaten Sektors.
 
Grundlegende Ansätze der Leader-Methode sind:
Territorialer Ansatz
Regionale Besonderheiten als Chance für ein eigenes Profil entdecken und entwickeln.
 
Bottom-up-Ansatz
Breite Bürgerbeteiligung mit demokratischen Spielregeln organisieren.
 
Integrierter Ansatz
Gemeinsame Strategie privater und öffentlicher Akteuren erarbeiten.
 
Stärken stärken, Schwächen abbauen
verschiedene Partner unterschiedlicher Ebenen konzipieren und setzen Projekte gemeinsam um.
 
Vernetzungsansatz
Informieren, vorhandenes Know-how nutzen, voneinander lernen, gemeinsam arbeiten